APOMeidling_Team_November 2014Wir bemühen uns um Ihre Gesundheit.
We try our best to care for you.
Auch in Englisch und Türkisch.
banner_apomeiddsWir erklären, was es bedeutet,
„3 x 1 Tablette“ einzunehmen.
banner_1Herstellungen in der Apotheke benötigen größte Qualifikation –
wir haben sie.

UNSERE BESONDEREN TIPPS ZUM ABNEHMEN … back to the roots!

Wie jedes Jahr im Frühling macht sich so manch einer Gedanken darüber, ein paar Kilos loszuwerden, da die Bikini- und Badehosensaison nicht mehr weit ist.
Erfahren Sie gleich unsere speziellen Tipps, um Übergewicht den Kampf anzusagen!

DER GESUNDHEIT, DEM WOHLFÜHLEN UND DER
SCHLANKEN LINIE ZULIEBE

1) Legen Sie Wert auf natürliche Lebensmittel. Das bedeutet meist, je länger die Verarbeitungskette ist, umso mehr Konservierungsmittel und andere Zusatzstoffe sind im Endprodukt zu finden. Meiden Sie also Halbfertig- und Fertigprodukte wie Cracker, Snacks, Chips, Fertigmenüs oder künstliche Getränke (viele Light- oder Zero-Produkte und Limonaden), um nicht zuzunehmen. Außerdem kommt es bei Fertigprodukten zu 40-90%igen Verlusten an bestimmten Mikronährstoffen, was wiederum ein Problem für das Abnehmen darstellt. Versuchen Sie es also mit frischem Erdäpfelpüree oder selbst angefertigter Gemüsesuppe anstatt dem „Packerlprodukt“. Das Ernährungsmotto heißt also: „Back to the roots“. Wenn geht, selber kochen oder bekochen lassen, anstatt Fast Food zu konsumieren.

2) Das Hauptgetränk sollte Wasser sein! Unser Körper besteht hauptsächlich aus Wasser und braucht es für sämtliche Stoffwechselvorgänge und natürlich zur Ausscheidung diverser Endprodukte. Mit Wasser bleibt man also schlank! Auch stilles Mineralwasser, ungezuckerte Entschlackungs-,Basen- und Kräutertees oder auch grüner Tee dürfen zwischendurch getrunken werden.

3) Essen Sie dreimal täglich und vermeiden Sie „Zwischennaschen”! Frühstück und Mittagessen können ruhig reichhaltiger
sein. Die Abendmahlzeit (vor 19 Uhr) sollte nur mehr eine kleine Mahlzeit sein. Falls Sie zwischen den Hauptmahlzeiten
wirklich der Hunger packt, hilft z. B. eine kleine Obstjause.

4) Meiden Sie fettreiche Mahlzeiten (z. B. Schnitzel mit Pommes Frites, Frittiertes, Wurst, fette Saucen). Während hochwertige Salatöle für die Gesundheit essentiell sind, werden minderwertige, fettreiche Nahrungsmittel in unsere Fettzellen eingelagert. Aus Fett wird Fett!

5) Aufpassen bei bestimmten Kohlenhydraten! Vermeiden Sie Zucker, Mehlspeisen, Weißmehlprodukte. Erhöhter Zuckerkonsum lässt sich abgewöhnen. Versuchen Sie z.B. Ihren Tee oder Kaffee ohne Zucker zu trinken. Sie werden feststellen, dass Sie nach einiger Zeit Ihr Getränk nur mehr ungesüßt genießen wollen. Der Mensch ist ein „Gewohnheitstier“! Überlegen Sie sich auch eine andere Art der Belohnung, anstatt Süßigkeiten zu essen. Außerdem bringen diese Art Kohlenhydrate nur kurzfristige Energie, was zu einem erneuten Verlangen innerhalb kurzer Zeit führt. Dagegen sind lang anhaltende Kohlenhydrate (z. B.
Vollkornreis, Vollkornnudeln, Kartoffeln) Energielieferant für längere Zeit und auch sehr wichtig für unseren Körper.

6) Viel Obst und Gemüse sollten auf dem Ernährungsplan stehen. Auch Fleisch und Fisch - mager zubereitet - tragen zu ausgewogener Ernährung bei.

7) Essen Sie keine Riesenportionen, die nicht in den Magen passen!

8) Meiden Sie Alkohol.

9) Kaufen Sie Ihre Lebensmittel bewusst mit Einkaufsliste ein. Was einmal im Einkaufswagen liegt, wird gegessen. Also nichts Unnötiges reinlegen, um nicht in Versuchung zu geraten!

10) Ergänzen Sie die Ernährungsumstellung durch regelmäßige Sportausübung (zu Beginn Ausdauersport, später auch Krafttraining). Bei Übergewicht sind Sportarten wie z.B. Wandern, Radfahren, Walken oder Schwimmen geeignet. Muskeln verbrennen nun einmal viel mehr Kalorien als Fettgewebe und der Körper sieht schlanker aus.

11) Lassen Sie sich bei Übergewicht auch sicherheitshalber vom Arzt im Zuge einer Gesundenuntersuchung durchchecken. Es könnten sich nämlich auch Krankheiten dahinter verbergen (z. B. Schilddrüsenunterfunktion, Bluthochdruck, erhöhter Cholesterinspiegel, Diabetes).

NATÜRLICH LEBENSFRÖHLICH … Anleitung zum Glücklichsein

Unser heuriges Frühlingsmotto lautet „natürlich lebensfröhlich“. Zu diesem Thema wollen wir Ihnen auch ein paar private Tipps für die Suche nach dem Glücklichsein geben. Denn persönliches Glück hängt nicht nur von äußeren oder genetischen Faktoren ab, sondern kann gezielt auch von uns selbst gesteuert
werden!

10 TIPPS ZUM GLÜCKLICHSEIN
1) Der Frühling animiert dazu, raus in die erwachende Natur zu gehen. Tanken Sie – wenn geht – täglich eine Stunde Licht in der frischen Luft, egal ob die Sonne scheint oder nicht. Dadurch wird vermehrt das sogenannte „Glückshormon“ Serotonin ausgeschüttet und der Melatoninspiegel gesenkt, was weniger müde und antriebslos macht.

2) Seit den 80er-Jahren ist klar, dass Ausdauerathleten Endorphine im Blut haben und wie später bekannt geworden ist, auch im Gehirn. Die als Glückshormone bezeichneten Endorphine zählen zu den Opioiden, weil sie ähnlich wie Opium wirken. Sie lösen Ängste, entspannen, können zu Euphorie führen und lassen Menschen sogar heftige Schmerzen ertragen. Eine weitere Psychodroge – nämlich Endocannabinoide - hat ein Wissenschaftlerteam aus den USA im Blut von laufenden Menschen und Hunden nachgewiesen. Diese Verwandten des Haschisch-Wirkstoffs Tetrahydrocannabinol lösen im Gehirn ein Gefühl der Entspannung
aus, was zu einem außerordentlichen Wohlbefinden nach einer Sporteinheit führt.

3) Notieren Sie jene 10 Dinge, Hobbys oder Tätigkeiten, die Sie am liebsten machen und welche Sie glücklich stimmen. Dann liegt es an Ihnen, diese auch regelmäßig auszuüben!

4) Treffen Sie sich mit Ihren Liebsten oder mit Freunden. Solche Beziehungen muss man pflegen, denn allein zuhause auf einen Anruf zu warten, macht einsam und
unglücklich.

5) Versuchen Sie das Glas immer als halbvoll und nicht als halbleer zu betrachten. Denn Niemandes Leben ist gänzlich frei von Schmerz und Kummer. Geht es nicht oft darum zu lernen, mit ihnen zu leben, anstatt zu versuchen, sie zu vermeiden?

6) Leben Sie im Jetzt! Denn Schönheit erblüht in der Stille der Gegenwärtigkeit. Legen Sie das persönliche Gepäck voller Probleme, voller Vergangenheit und Zukunft beiseite und bewundern Sie z.B. die Unendlichkeit des Weltraums in einer klaren Nacht, hören Sie auf das Lied einer Amsel im Frühling oder das Geräusch eines Baches im Wald. (Buchtipp: „Jetzt“ von Eckhart Tolle).

7) Schauen Sie auf ein gesundes Leben mit ausgewogener Ernährung und Bewegung mit viel Erholung, Entspannung und Gelassenheit. Anmerkung: Auch Mikronährstoffmängel, bestimmte Arzneimittel, hormonelle Dysbalancen oder Erkrankungen (z.B. Schilddrüsenerkrankungen) können depressiv machen. Generell ist ein ausreichender und erholsamer Schlaf wichtig, um die innere Ausgeglichenheit zu halten. Schalten Sie – wenn möglich - alle elektronischen Geräte (z.B. Fernsehapparat, Computer, Handy, WLAN) rechtzeitig vor dem Schlafengehen aus. Diese haben übrigens im Schlafzimmer nichts verloren!

8) Praktizieren Sie regelmäßig Meditations- bzw. Entspannungstechniken, wie z.B. Autogenes Training, Chakra Meditation oder Yoga, um Ihr Glücksgefühl zu
steigern. Das bringt innere Ruhe, Glück und Ausgeglichenheit.

9) Schulen Sie den Geist für das Glück: Pflegen Sie positive Gedanken und meiden Sie negative Emotionen. So entwickeln wir durch das Lernen und die Analyse dessen, welche Gedanken und Emotionen uns zuträglich und welche für uns schädlich sind, schrittweise eine Entschlusskraft zum Wandel in dem Gefühl. Das Geheimnis des eigenen Glücks und der eigenen Zukunft befindet sich in unseren Händen. (Buchtipp: „Die Regeln des Glücks“/
Dalai Lama/niedergeschrieben von Howard C. Cutler).

10) Eine der zuverlässigsten Methoden glücklicher zu werden ist es, anderen zu helfen. Zum einen erhalten wir die Chance unser Selbstbild zu verbessern, zum anderen bekommen wir die Dankbarkeit und Anerkennung von den Menschen, denen wir Gutes tun. Damit wird eine Kaskade positiver Gefühle in Gang gesetzt, die weit über unser eigenes Wohlbefinden hinausgeht und unser gesamtes soziales Netzwerk aufwertet.

ZU VIEL ALKOHOL UND DER TAG DANACH

…Tipps von Kater Karlo!

Die vorweihnachtlichen Festivitäten und die zahlreichen Punsch- und Glühweinstände führen dazu, dass so manch einer am nächsten Morgen mit einem „Kater“ aufwacht.
Sind die Weihnachtsfeiern vorbei, klopft Silvester an die Tür und endet häufig ebenfalls mit Katzenjammer. Der Tag danach ist geprägt von Kopfschmerzen, Müdigkeit und Störungen
im Verdauungstrakt. Ein Fiasko also!

SOLL ICH IHNEN MEINE PERSÖNLICHEN TIPPS VERRATEN, WIE SIE MICH MÖGLICHST SCHNELL
WIEDER LOSWERDEN?
Am besten ist es natürlich, es gar nicht zu einem räudigen Kater wie mir kommen zu lassen, was unnötiges Leiden erspart. (Ich weiß, diesen Rat hören Sie besonders gerne!). Denn auch hier gilt der Leitsatz von Paracelsus: „Nur die Dosis macht das Gift!“ Böse Zungen behaupten auch: „Billiger Fusel macht das Gift“! Das Mischen mehrerer alkoholischer Getränke ist auch nicht gerade vorteilhaft und auf reichliche Wasserzufuhr zwischendurch wird leider oft vergessen. Eine reichhaltige und fette Nahrungsgrundlage, woran es in der besinnlichen Adventzeit selten mangelt, kann dem Desaster am nächsten Tag ebenfalls vorbeugen. Ist man aber schon am Tag danach angelangt, so helfen Kopfschmerztabletten (z.B. Ibumetin® forte), Mariendistel- Artischockenpräparate (z.B. Hepaverde® 100 Kaps.) zur Regenerierung der Leber, Anregung der Galle und gegen die Müdigkeit, das Homöopathikum Nux Vomica D30 gegen das Zuviel an Alkohol, Schüßler Salz Nr.10 (Natrium sulfuricum) zur Unterstützung der Leber und gegen den „Katerkopfschmerz“, Iberogast® Tropfen gegen die leichte Übelkeit und Gaviscon® bei Sodbrennen. Da Alkohol ein Mikronährstoffräuber ist, erweist sich die Zufuhr von Magnesium, Kalzium, B-Vitaminen, Vitamin A und C, Folsäure, Pantothensäure und anderen als sinnvoll, um wieder Kraft zu tanken. Viele dieser Mikronährstoffe und basische Inhaltsstoffe sind z.B. im Alkorin® enthalten.
… und jetzt verschwinde ich lieber!

Festliche Weihnachtsrezepte

– für ein unvergessliches Fest!

RAFFAELO - für weiße Weihnachten im Glas!
Mit diesem Rezept von unserer Mitarbeiterin Andra Botos
bezaubern Sie sicher Ihre Gäste und bescheren sich selbst
einen himmlischen Genuss.
Zutaten:
  • 400 g Kokosflocken (davon 200 g für die Bällchen am Ende)
  • 200 g Mascarpone
  • 200 g Butter
  • 200 g gezuckerte Kondensmilch
  • 3 EL Honig
  • 100 g Mandeln
Zubereitung:
Die Butter mit Kondensmilch auf einem Wasserbad unter
oftmaligem Rühren schmelzen. 200 g Kokosflocken in die
Masse einfügen und regelmäßig für 3-4 Minuten rühren.
Vom Wasserbad entfernen und an einem kühlen Ort für 1
Stunde abkühlen lassen. Mascarpone zuerst mit Honig und
dann mit der Kokosmasse vermischen. Eventuell noch 30-60
Minuten im Kühlschrank abkühlen lassen, wenn die Masse
nicht fest genug ist. Aus der Masse Bällchen formen, je
eine Mandel (eventuell auch halbieren, damit die Bällchen
kleiner sind) in die Mitte des Bällchens reingeben und dann
in den restlichen 200 g Kokosflocken wälzen.

RUSSISCHER EIERPUNSCH …die süße Verführung!
Zutaten:
  • 4 Eigelb
  • 80 g Puderzucker
  • 500 ml Schlagobers
  • 125 ml guter Rum
  • etwas gemahlene Vanilleschote
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Zubereitung:
Eigelb mit Puderzucker im Wasserbad erhitzen und cremig
schlagen. Dann Schlagobers, Rum und gemahlene Vanilleschote dazu geben.
Das heiße Getränk darf nicht kochen, da sonst das Eigelb gerinnt.
Serviert wird dieser Punsch mit frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer.
 

Antibiotika

– und was Sie bei deren Einnahme beachten müssen!

Antibiotika sind im ursprünglichen Sinn natürlich gebildete Stoffwechselprodukte von Pilzen und Bakterien. Heute werden zur Arzneimitteltherapie Substanzen verwendet, die entweder vollsynthetisch, teilsynthetisch oder biotechnologisch gewonnen werden. Um ein Antibiotikum erfolgreich einzusetzen, bedarf es wichtiger Rundummaßnahmen. Lesen Sie mehr dazu in folgendem Artikel.
 
WANN WERDEN ANTIBIOTIKA VERSCHRIEBEN
Antibiotika werden zur Bekämpfung von Infektionen eingesetzt, die durch Bakterien verursacht werden. Da Erkältungskrankheiten wie auch die Grippe Virusinfektionen sind, helfen in diesem Fall die Antibiotika nicht. Kommt es im Laufe einer Erkältungskrankheit oder einer Grippe zu einer zusätzlichen bakteriellen Infektion (Superinfektion), ist in bestimmten Fällen die Verschreibung eines Antibiotikums nötig. Typische Beispiele dafür sind der eitrige Schnupfen, die eitrige Nasennebenhöhlenentzündung nach einem Schnupfen, eitrige Angina, Mittelohrentzündung oder Lungenentzündung.
 
WICHTIGE REGELN BEI DER EINNAHME VON ANTIBIOTIKA
  • Ein Antibiotikum sollte immer so lange und in der Dosierung eingenommen werden, wie es der Arzt verschrieben hat. Bei einem vorzeitigen Abbruch werden nicht alle Bakterien abgetötet, die noch vorhandenen können Resistenzen bilden.
     
  • Die vorgeschriebenen Abstände zwischen den Einnahmen sollten eingehalten werden, um einen gleichmäßigen Wirkstoffpegel zu gewährleisten. „Dreimal täglich” bedeutet also: alle acht Stunden eine Dosis.
     
  • Informieren Sie auch den Arzt über eine Antibiotikaallergie, ob Sie schwanger sind oder stillen und welche Medikamente Sie sonst noch einnehmen.
     
  • Trinken Sie keinen Alkohol, solange Sie Antibiotika einnehmen.
     
  • Beachten Sie auch, dass manche Antibiotika nicht gleichzeitig mit Milch oder Milchprodukten oder bestimmten Mikronährstoffpräparaten eingenommen werden dürfen. Dazwischen sollten mindestens zwei Stunden Abstand liegen.
     
  • Es kann sein, dass die Antibabypille kurzfristig durch die Antibiotikatherapie ihre Wirksamkeit verliert. Deshalb ist zusätzliche Verhütung mit z.B. einem Präservativ nötig.
     
  • Einige Antibiotika müssen nüchtern eingenommen werden, andere zum Essen. Wann genau das individuelle Medikament eingenommen werden soll, darüber klären wir Sie gerne auf.
Weil Antibiotika nicht zwischen „guten" und „schlechten" Bakterien unterscheiden können, töten sie leider auch die nützlichen ab. Das kann zum Beispiel die Darm- und auch die Scheidenflora aus dem Gleichgewicht bringen. Deshalb ist es wichtig, schon während der Antibiotikaeinnahme (mit mindestens drei Stunden Abstand zum Antibiotikum) und auch darüber hinaus sowohl die Darmflora (z. B. Omni Biotic 10 AAD) und als Frau auch die Scheidenflora (z. B. Gynophilus® Kapseln) aufzubauen. Denn nicht selten folgt der Antibiotikaeinnahme eine Pilzinfektion. Da nach einer Antibiotikakur und nach dem Infekt auch das Immunsystem in Mitleidenschaft gezogen ist, sind Immunabwehr steigernde Mittel (z. B. Esberitox® Tabl., Immun 44® Saft oder Kps., Schüßler Erkältungs- und Kraftmischung) sinnvoll.

Wir beraten Sie gerne!

Husten kann viele Ursachen haben

– und muss nicht immer erkältungsbedingt sein!

Mit Beginn der kälteren Jahreszeit ist die Anzahl der Erkältungskrankheiten wieder im Steigen und Husten gehört zum typischen Begleiter. Dass dieser aber auch andere Ursachen haben kann, erfahren Sie in folgendem Artikel!
Husten ist ein wesentlicher Schutzmechanismus der Atemwege und somit ein wichtiger Bestandteil des physiologischen Reinigungsprozesses. Wenn Nahrung oder Flüssigkeit versehentlich in der Luftröhre statt in der Speiseröhre landet, kommt es zu einem trockenen Reizhusten, da der Körper versucht, die Fremdkörper wieder nach
oben in Richtung Mundhöhle zu befördern. Das Gleiche passiert beim Einatmen oder Verschlucken von Reizgasen, Staub oder anderen Fremdkörpern.
 Daneben kann Husten auch Symptom von Erkrankungen sein. Eine der häufigsten Ursachen für Husten ist die Erkältungskrankheit, die meist mit anderen Symptomen wie Halsschmerzen, Schnupfen, Abgeschlagenheit und eventuell auch Fieber einhergehen kann. In der ersten Phase ist der Husten meist trocken, hart und schmerzhaft. Hier helfen hustenreizstillende Mittel gegen Hustenanfälle. In der zweiten Phase geht der „unproduktive“ Husten meist in einen „produktiven“ über. Die Schleimlösung und Erleichterung des Abhustens stehen hier im Vordergrund.
 Auch die echte Grippe, die durch plötzliches hohes Fieber, Kopfschmerzen, Muskel- und Gliederschmerzen, Halsschmerzen und Schluckbeschwerden sowie trockenen Husten (oft mit zähem Schleim) gekennzeichnet ist, ist ebenfalls eine Virusinfektion der Atemwege.
 
Bei Atemnot, hohem Fieber und schwerem Krankheitsgefühl ist auch an eine Lungenentzündung zu denken. Bei einer Bronchitis wiederum handelt es sich um eine Atemwegsentzündung, die oft von quälendem Husten begleitet wird. Weiters kann Husten auch im Zuge einer Rippenfellentzündung oder einer chronischen Nasennebenhöhlenentzündung auftreten.

Allergisch bedingter Husten kann zum Beispiel bei einer Schimmelpilz-, Nahrungsmittel-, Hausstaubmilbenallergie und auch bei Pollenallergie auftreten.
Eine weitverbreitete chronische Erkrankung mit Entzündung und Verengung der Atemwege ist Asthma bronchiale mit vorwiegend trockenem Husten (auch nachts), anfallsweise auftretender Atemnot und den typisch pfeifenden Atemnebengeräuschen.
Auch bei COPD (chronisch obstruktive Lungenerkrankung) sind die Atemwege in der Lunge chronisch entzündet und verengt. Die daraus resultierenden Beschwerden sind in erster Linie chronischer Husten mit Auswurf (produktiver Husten) sowie Atemnot bei Belastung. Die Hauptursache für COPD ist das Rauchen.
 Weitere durch Husten gekennzeichnete Erkrankungen sind z.B. Lungenkollaps, Lungenembolie, Lungenkrebs, Lungenkrankheiten mit Schädigung der Lungenbläschen, Keuchhusten, Diphtherie, Tuberkulose, Pseudo-Krupp, Mukoviszidose, Sarkoidose oder eine dauerhafte Erweiterung von Bronchialästen.
Bei einer Herzschwäche kann das Herz den Körper nicht mehr ausreichend mit Blut und Sauerstoff versorgen. Der Husten dabei ist chronisch und trocken und tritt besonders in der Nacht auf.
 Fließt Magensäure beziehungsweise saurer Mageninhalt in die Speiseröhre, so spricht man von einer Refluxkrankheit. Die Betroffenen leiden unter chronischem, trockenem Husten (mit und ohne Sodbrennen), der beim Hinlegen oft zunimmt. Wenn der aufsteigende Mageninhalt in die Atemwege gelangt, reagiert der Körper erst recht mit Husten. Außerdem können sich Entzündungen der Atemwege (etwa Halsentzündung, Nasennebenhöhlenentzündung oder chronische Bronchitis) sowie Asthma entwickeln. Der Speichel im Mund hat oft sauren Charakter.
Zu guter Letzt können leider auch manche Medikamente (z.B. Blutdruck- oder Herz-Kreislauf-Medikamente) als Nebenwirkung einen chronischen, trockenen Husten hervorrufen, der oft in Attacken auftritt.
 
Wir nehmen hierzu gerne Ihre Medikamente unter die Lupe.
 Handelt es sich um einen typischen Erkältungshusten, beraten wir Sie gerne, welche Mittel am besten für Sie geeignet sind und geben Ihnen wertvolle Tipps, wie Sie den Husten baldigst wieder loswerden können.
 
Bei nicht erkältungsbedingtem oder länger andauerndem Husten ist es auf jeden Fall ratsam, diesen ärztlich abklären zu lassen.  Die Behandlungsstrategien richten sich hier nach der Ursache des Hustens.
 

100 sportliche Jahre

– die Zeitreise zur Gesundheit geht weiter!

Die St. Martin Apotheke feiert ihr 100-jähriges Bestehen und die Apotheke Meidling feiert mit 140 Jahren mit! Nach dem Rückblick der Medizin- und Pharmaziegeschichte und unserer nostalgischen Sommerzeitreise begleiten wir Sie jetzt durch die letzten 100 Jahre Sport.
 
Der Begriff Sport kommt ursprünglich aus dem spät-lateinischen Wort „disportare“, was so viel heißt, wie sich zerstreuen. Diese Bedeutung hat heute noch Gültigkeit.
Mit der Erfindung des Radios und der zunehmenden Kommerzialisierung erfreute sich der Sport in den Medien einer immer größeren Beliebtheit, bis er auch im Schulturnen Einzug hielt. Bereits 1914 entschied der Deutsche Reichstag, dass nicht nur die Durchführung der Olympischen Spiele 1916 in Berlin eine zentrale Aufgabe des Reiches sei, sondern auch die Vorbereitung der Spitzensportler, die Besoldung der Nationaltrainer und die Unterstützung der Olympischen Sportverbände. In der Zeit des Nationalsozialismus wurde der Sport für „rassenhygienische“ und staatspolitische Zwecke missbraucht und die Olympischen Spiele von 1936 in Berlin als Machtdemonstration verwendet. Im Hinblick auf die Rolle der Frau waren die Nationalsozialisten in ihrer Sportpolitik nicht einheitlich: Einerseits waren in internationalen Vergleichskämpfen und Olympischen Spielen die Medaillen von Frauen genauso viel wert wie die der Männer, andererseits übertrug das biologistische Denken den Frauen die Rassenpflege und die Reproduktion.

Nach dem Zweiten Weltkrieg spielten sich die Auseinandersetzungen des Kalten Krieges (1945–1989) auch im Rahmen des Sports und der internationalen Sportbeziehungen ab. Im Laufe der Jahre verstärkte sich durch die wachsenden Anforderungen im Leistungssport die Tendenz zur Professionalisierung im Amateursport, die auch mit der Entwicklung von systematischem Doping einherging. Öffentlich bekannt wurde der Einsatz von Doping insbesondere durch Todesfälle wie den der westdeutschen Leichtathletin Birgit Dressel, durch positive Dopingkontrollen wie im Fall von Ben Johnson sowie durch die Aktenöffnung nach der Wende und friedlichen Revolution in der DDR, bei der ein System von staatlich kontrolliertem Doping sichtbar wurde.

Im Laufe der Zeit wurde dann durch den Konsum und den Wertewandel nicht nur das Turnen zu einer Sportart unter vielen, sondern es entstand eine Vielzahl von Sportarten und -formen, so dass heute fast jeder Mensch einen Bezug zum Sport hat. Auch der Anteil der Frauen im Sport ist nach dem 2. Weltkrieg stark angestiegen, wo doch mit wenigen Ausnahmen (z.B. Tanz, Ballspiele) der Sport seit den frühen Kulturen aufgrund der engen Beziehung zu Kraft und militärischer Tüchtigkeit eine männliche Domäne war. Mittlerweile beträgt die Relation von Mann zu Frau im Sport schon fast 1:1.
 
Heute ist sportliche Betätigung neben gesunder Ernährung und positiver Lebenseinstellung bei der Erhaltung und
Förderung der Gesundheit nicht mehr wegzudenken und nicht wenige Erkrankungen und Beschwerden ließen sich durch ein gesundes Maß an Sport bzw. Bewegung vermeiden.
 

Muskelkrämpfe

...wenn sich die Muskeln schmerzhaft zusammenziehen.

Fast jeder hat schon die unangenehme Bekanntschaft mit einem Muskelkrampf vor allem in der Wade gemacht. Ältere Personen, die meist schon verkürzte Muskeln haben, Frauen und Schwangere aber auch Sportler…

Apotheke Meidling Splichal KG - Albrechtsbergerg. 13 / Ecke Niederhofstr., A-1120 Wien - Tel.: 01/8133242 - E-Mail: service@apomeidling.at
Unsere Öffnungszeiten: Montag - Freitag  08.00 bis 18.00 Uhr Samstag 08.00 bis 12.00 Uhr